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Tiere und Natur

Mein Garten im Frühjahr

Januar bis Mai

Bereits Anfang des Jahres beginnen überwinterte Kübel- und Balkonpflanzen auszutreiben. So können Fuchsien und Pelargonien lange dünne Triebe bilden, die dann häufig von Schädlingen befallen werden können. Ein Rückschnitt auf ein bis zwei Blattpaare kann Abhilfe schaffen. An einem hellen Fensterplatz, bei niedriger Temperatur können die Pflanzen nun neue kräftige Austriebe bilden.
 
Bevor die eigentliche Gartenarbeit beginnt, sollten gelockerte , im Herbst gepflanzte Stauden und Hölzer festgedrückt werden, damit sie wieder Bodenkontakt bekommen und die Wurzeln nicht offen liegen. Sobald die stärksten Fröste vorbei sind, ist es auch Zeit, den Strauchschnitt vorzunehmen. Denn das Geheimnis einer üppigen Blütenpracht fängt bereits um diese Zeit an. Wenn über längere Zeit das Beschneiden der sommer- und herbstblühenden Sträucher versäumt wurde, fällt die Blüte jedes Jahr schwächer aus. Bei einem " Radikalschnitt " sollten Sie darauf achten, dass die Triebe vom Vorjahr bis auf kurze Stummel zurück geschnitten werden. Es brauchen nicht mehr als zwei Knospen des Vorjahres stehen bleiben. Vermieden sollte aber auf jeden Fall das Schneiden ins alte Holz, da das Austreiben dadurch erschwert wird.

Auch Zimmerpflanzen sind in dieser Zeit dankbar für etwas mehr Pflege. Bedingt durch trockene Heizungsluft können sich etwa Spinnmilben ausbreiten und die Blattspitzen braun färben.

Pelargonie      Gönnen Sie Ihren Zimmerpflanzen eine Frühjahrskur. Für ein handwarmes Übersprühen sind sie Ihnen dankbar, da der Staub sowie eventuelle Schädlinge weggespült werden. Auch für ein Umtopfen ist jetzt die richtige Zeit.

Im April können Sie die zurückgeschnittenen Kübelpflanzen langsam auf ihren Umzug ins Freie vorbereiten. Wärmende  Sonnenstrahlen am Fensterbrett oder auch ein Tagesaufenthalt in freier Natur bereiten Oleander, Kamelien und Lorbeer auf ihren  Aufenthalt im Freien vor. Stellen Sie die Pflanzen immer zuerst an windgeschützte Stellen auf Balkon oder Terrasse. Robustere Pflanzen, wie etwa der Oleander, können auch schon einmal im Freien "übernachten", wenn noch mit Nachtfrost gerechnet werden kann, jedoch nicht unter minus 3 Grad. Eine schützende Hülle aus Schilf bzw. Folie ist immer ratsam.

In diesen Tagen, in denen sich der Boden etwas erwärmt, und die Sonne stärker wird, kommt auf die Gartenfreunde viel Arbeit zu.
So können im Frühling Stauden ge- oder verpflanzt werden. Das heißt, auch die Verjüngung durch Teilen ist jetzt vor ihrem Austrieb genauso durchzuführen wie im Herbst. Denken Sie bitte immer an ein ausreichend großes Pflanzloch. Der Boden muss dann fest angedrückt und anschließend ausgiebig gewässert werden.

In schneereichen und winterkalten Gegenden bringt die zeitige Frühjahrspflanzung Vorteile. Das gilt auch für viele Arten von Gehölzen. Gekaufte oder verschickte Setzlinge mit Wurzelballen im Container sollten Sie vor dem Pflanzen kurze Zeit in Wasser stellen und nach dem Pflanzen kräftig angießen.

Sommerblüher, die aus Zwiebeln oder Knollen wachsen und an frostfreien Orten überwinterten, dürfen in diesen Tagen auch in den Boden. Raureif, also leichte Nachtfröste, schaden den im Boden geschützten Gladiolen-, Dahlien- , Lilien - oder Ranunkelnknollen nicht. Das Erdreich sollte locker und gut durchlässig sein. So holen sich die Blumen keine " nassen Füße". In rauen Lagen sollte allerdings der Mai abgewartet werden.
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