Zecken im Anmarsch
Wenn im Frühling die Temperaturen wieder steigen, verbringen viele Menschen ihre Aktivitäten im Freien, um mit leichter Kleidung die Natur zu erleben. In Wald und Flur sind nun aber auch verstärkt die Zecken unterwegs. Die blutsaugenden Insekten, sehr klein nur, lauern im Unterholz, im Gras und in Büschen auf ihre Opfer. Ihre Stiche sind nicht unbedingt schmerzhaft, aber sehr gefährlich, da sie die gefährliche Krankheit Borreliose übertragen können.Die Zeckenhochsaison ist in den Monaten von Mai bis August. Eine Infektion kann aber auch von März bis Oktober erfolgen.
Die Tiere werden im Vorbeigehen abgestreift und krallen sich in die Haut. In kürzester Zeit beißen sie sich fest und saugen sich voll Blut. Prinzipiell gilt, je früher die Zecke entdeckt und entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion. Am besten ist es natürlich, jeden Kontakt mit den Blutsaugern zu vermeiden. Bei Waldspaziergängen ist daher das Tragen von Kleidung , die den Körper weitgehend bedeckt, zwingend erforderlich. Wichtig sind auch geschlossene Schuhe. Auch insektenabweisende Mittel bieten vorübergehend einen gewissen Schutz. In einem Zeckenrisikogebiet muss der Körper außerdem regelmäßig nach Zecken abgesucht werden.
Wer nun trotzdem erwischt wurde, muss die Zecke so schnell wie möglich entfernen. Hierzu sollte eine Pinzette benutzt werden. Mit Hilfe dieser ist die Zecke so nah wie möglich an der Haut zu packen und langsam von der Einstichstelle wegzuziehen. Dieses Verfahren ist jedoch nicht ungefährlich. Wird der Blutsauger nämlich gequetscht, entleert er Darminhalt und Speichel mitsamt Krankheitserregern in das menschliche Blut. Oft bleiben auch einzelne Teile, wie etwa der Kopf , in der Haut stecken und es kommt zu neuen Infektionen.
Ungefährlicher ist die Vereisungsmethode. Hier wird mit einem Vereisungsspray die Zecke blitzschnell gefroren und kann dann mit einer integrierten Spezialvorrichtung gefahrlos und sauber aus der Haut entfernt werden.















